Wanderung Mirador de Ordiales

Wanderung Mirador de Ordiales Picos de Europa Spanien,  Herbst, Herbststimmung, Wanderweg, Bäume, Berge
Je nach Saison verschiedene Startmöglichkeiten

Die Wanderung zum Aussichtspunkt von Ordiales ist als Weg PR-PNPE 5 markiert und beginnt eigentlich beim Parkplatz Buferrera beim Lago de Enol. In Der Nebensaison, die jetzt Ende Oktober zu sein scheint, ist es möglich den Parkplatz Pandecarmen zu nutzen. Dadurch verkürzt sich die Wanderung Mirador de Ordiales von 20,5 Kilometern auf 15,5 Kilometern für den Hin- und Rückweg. Da der Weg ab Buferrera teils an der Straße entlang führt, entscheiden wir uns für letztere Parkmöglichkeit bei Pandecarmen. Hier befinden wir uns schon auf 1.070 Höhenmetern, bis zum Mirador de Ordiales geht es bis auf 1.760 Höhenmetern rauf.

Ende Oktober – Sonnenstrahlen wie im Hochsommer

Wenn man sich später die Bilder dieser Wanderung anschaut, sieht es wunderschön aus. Ende Oktober und mit strahlendem Sonnenschein muss es super angenehm gewesen sein, hier zu wandern. Doch dieser Weg befindet sich zum großen Teil in komplett exponierter Lage und die Sonnenstrahlen hier oben sind noch sehr kräftig. Also vergesst euren Sonnenschutz nicht. Oder ihr lauft früh am Morgen los und nicht wie wir erst gegen Mittag. Ich habe jedenfalls ziemliche Kreislaufprobleme und würde euch eher einen wolkigen Tag für die Wanderung zum Mirador de Ordiales empfehlen. Wenigstens mein Cappi ist mit dabei, denn heute ist kein einziges Quellwölkchen am Himmel.

Stetig bergauf über breite und schmale Pfade und weite Almwiesen

Ab dem Parkplatz Pandecarmen geht es zunächst über eine breitere Forststraße mit noch etwas Schatten durch am Wegesrand stehende Bäume und dann über eine kleine Brücke. Der Weg wird schließlich schmaler und führt stetig bergauf, aber noch nicht besonders steil. Der Weg wird nun immer mehr zu einem schmalen Pfad und wird unebener, so wie die meisten Wanderer es bevorzugen. Leider werden nun auch die schattigen Plätzchen rarer. Das es Ende Oktober so warm ist – kaum vorstellbar.

Die Wanderung zum Mirador de Ordiales ist durch die gelb-weißen Markierungen und teils durch große Steine nicht zu verfehlen. Es geht über weite Almwiesen und durch wunderschöne Berglandschaften. Einige Male geht es jetzt steil bergauf, aber nie sonderlich lange. Die großen Wiesen sind durchzogen von unzähligen Trampelpfaden. Hier scheinen viele Wanderer unterwegs sein zu können. Die Kühe und Pferde haben aber sicher auch ihren Teil dazu beigetragen.

Das Westmassiv – Wand aus Berggipfeln

Nun sieht man schon die sehr beeindruckenden Gipfel des Westmassivs der Picos de Europa. Eine langgezogene Bergkette türmt sich vor einem auf und markiert das Ziel dieser Wanderung, den Aussichtspunkt Mirador de Ordiales. Die Hälfte der Höhenmeter ist hier bereits geschafft. Über einen schmalen, steinigen Pfad geht es weiter. Hier sind wir schon oberhalb der Baumgrenze, daher knallt die Sonne ungehindert auf die Erde. Die Gebirge sind unglaublich beeindruckend. Der letzte Anstieg bis zum Aussichtspunkt ist ziemlich steil, doch das Ziel ist jetzt nahe.

Der Aussichtspunkt – Mirador de Ordiales

Beim Aussichtspunkt angekommen, weiß man nicht, wo man zuerst hinschauen soll. Hinter der Wand aus Berggipfeln sieht man unglaublich weit in ein großes, weites Tal und auf unzählige andere Berge der Picos de Europa. Zur anderen Seite reicht der Blick bis auf den atlantischen Ozean. Diese Vielfalt macht die Wanderregion im Norden Spaniens so interessant und abwechslungsreich. Lange genießen wir die Ausblicke vom erreichten Ziel.

Der gleiche Weg zurück – langweilig?

Der Rückweg erfolgt über den gleichen Weg. Die Ausblicke sind aber gänzlich andere. Über allem thront unablässig der majestätische Atlantik. Durch die herabsinkende Sonne und den zunehmenden Schatten ist der Rückweg gefühlt noch schöner als der Hinweg. Dies liegt wohl auch an der kühleren Luft auf meiner Haut und den leichten Wind. Da hat man den heißen, sonnigen Hinweg schon fast wieder vergessen. Auf der gesamten Wanderung treffen wir kaum andere Wanderer. Erinnern können wir uns noch an „die Pinken“, 2 Wandersleute in kurzen pinken Shorts, die schon aus weiter Ferne „geleuchtet“ haben.

Ihr solltet euch auf jeden Fall noch mehr Zeit nehmen, um die Picos de Europa im Norden Spaniens zu erkunden. Wir haben hier nur wunderschöne Wanderungen unternommen, z.B. durch die Schlucht des Carestals oder die Wanderung von Poncebos nach Bulnes bis zur Ebene Collado de Pandebano.

Länge in
km
Dauer in
Std.
HöhenmeterSchwierigkeitBewertung
(1-5, 1 Schlecht , 5 Perfekt)
15,55,75700mittelschwer4

Wandererwertung: 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Keine Bewertungen vorhanden)

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