Wanderung Großer Rachel

Wanderung Großer Rachel im Nationalpark Bayerischer Wald, Start Parkplatz Oberfrauenau, abwechslungsreicher Wanderweg, auf tollem, schmalem Pfad über Stock und Stein, schöner dichter Wald, Laubbaum, Nadelbaum

Viele Wege führen nach Rom – oder – es gibt so einige Möglichkeiten um den Gipfel des Großen Rachel zu erklimmen. Wir starten das Abenteuer Wanderung Großer Rachel ab dem Parkplatz Oberfrauenau. Dieser ist der höchste Berg im Nationalpark Bayerischer Wald und nach dem Großen Arber der zweithöchste im Bayerischen Wald. Der Wanderweg ist mit einem Grünen Dreieck markiert und führt zunächst ein kurzes Stück leicht ansteigend entlang einer breiten Kieselstraße.

Abwechslungsreiche Wegführung und einige Höhenmeter

Nach Einbiegen in den umliegenden Wald wird der Wanderpfad schmal und führt grob steinig durch schönen Wald aufwärts. Man geht stetig bergauf, aber nie so dass es zu anstrengend wird. Eine gewisse Grundkondition ist aber nicht verkehrt um die über 600 Höhenmeter auf der Wanderung Großer Rachel zu überwinden. Denn der Gipfel befindet sich auf 1.452 Metern. Heute ist perfektes Wanderwetter, knapp unter 20 Grad und zum Großteil wolkig. Es macht richtig Spaß hier hoch zu laufen. Die Wegführung ist abwechslungsreich und es ist nur Natur in Sicht, keine Straßen und Autos weit und breit. Des Öfteren führt der Weg durch Matsch und Rinnsale, die den Weg ins Tal suchen.

Grandiose Aussicht von oben

Der letzte Aufstieg vom Waldschmidthaus (eine Hütte) bis auf den Gipfel ist etwas steiler und führt über größere Steine. Oben angekommen hat man eine tolle Aussicht auf die umliegenden Berge und vor allem Wälder. Man kann sich also gut vorstellen im größten zusammenhängenden Waldgebiet Europas zu sein.

Der Rachelsee – schön und lebensfeindlich

Vom Großen Rachel wählen wir den Abstieg über den Wanderweg „Auerhahn“. Dieser ist als steiler Abstieg beschildert und nur mit festem Schuhwerk zu empfehlen. Auch hier wird der Weg alles andere als langweilig. Bei der Kapelle (ein kleines Holzhäuschen) sieht man den Rachelsee. Bergab durch dichten Wald geht es auf einem schmalen Wanderpfad. Der Rachelsee ist der einzige natürliche See im Nationalpark Bayerischer Wald, ist aber so sauer, dass er für Fische lebensfeindlich ist. Schön ist er aber trotzdem.

Weiter mit dem Igel-Bus?

Vom See aus folgen wir weiter dem Wanderweg „Auerhahn“ und gehen in weitem Bogen um den Großen Rachel herum. Hier besteht dann die Möglichkeit mit dem Igel-Bus zu fahren. Jetzt im Nachhinein wäre das wohl die richtige Entscheidung gewesen. Denn wir sind der Meinung es ist ja erst gegen 17 Uhr und somit noch Zeit. Und so geht die Episode „Wanderung Großer Rachel“ weiter: diesmal auf einem etwas breiteren Weg mit der Bezeichnung „Bärlapp“, der auch als Radweg beschildert ist. Wir zweigen schließlich links ab in Richtung Klingenbrunn Bahnhof. Dann stellt Hannes fest, dass es bis zu unserem Auto in Oberfrauenau noch fast 9 Kilometer sind über Klingenbrunn. Wir können aber den Weg verkürzen, wenn wir über den Bach kommen.

Nasser Schuh und schmerzende Füße

Und so stehen wir da und entscheiden uns schließlich für die Bachüberquerung. Die Steine sind natürlich rutschig und schwupps steht Hannes mit einem Wanderschuh komplett im Wasser. Als zweites hat man natürlich Vorteile und so komme ich trockenen Fußes rüber, aber gerade so. Es sind trotzdem noch 5 Kilometer und die Füße tun schon weh. Es geht aber immer noch durch schönen Wald. Wieder in Oberfrauenau angekommen, umfasst unsere Wanderung Großer Rachel dann über 22 Kilometer. Das reicht erstmal, zumindest bis morgen. Also vielleicht solltet ihr dann doch lieber den Igel-Bus wählen.

Wer noch mehr Zeit im Bayerischen Wald verbringen kann, dem empfehlen wir einige der vielen Wanderwege ab dem Zwieslerwaldhaus, z.B. die Wanderung auf den Großen Falkenstein.

Länge in
km
Dauer in
Std.
HöhenmeterSchwierigkeitBewertung
(1-5, 1 Schlecht , 5 Perfekt)
22,56,5750mittelschwer4,5

Wandererwertung:
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Keine Bewertungen vorhanden)

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